Bei Gesichts- und Körperbehandlungen setze ich gerne zusätzlich ätherische Öle ein. Zu meinen Favoriten zählen das Teebaumöl und das Lavendelöl.
Das Teebaumöl wirkt desinfizierend auf offene, irritierte, eitrige Hautstellen und hat außerdem eine heilende Wirkung. Sie dürfen das Teebaumöl auch pur, direkt auf die betroffenen Hautstellen auftragen.
Damit Ihre Haut nicht zusätzlich gereizt wird sollte der Cineolgehalt des Teebaumöls unter 3% liegen. Bei sehr guten Ölen ist das auf dem Etikett ablesbar. Das ätherische Öl der österreichischen Firma Styx hat einen Cineolgehalt von 1,8% und das kann ich Ihnen mit gutem Gewissen empfehlen!
Dieses Teebaumöl ist in Ihrer Wohlfühloase erhältlich.
Mein Tipp: Falls Sie zu Fieberblasen neigen, tupfen Sie etwas Öl auf die Stelle, sobald sich die Fieberblase bemerkbar macht. In den meisten Fällen kommt diese dadurch gar nicht zum Vorschein und heilt sofort ab.
Das Teebaumöl ein wunderbares Naturheilmittel
Ihre Manuela Grübler
Allgemeines:
Ätherische Öle sind Duftstoffe, die als winzige Öltröpfchen in den verschiedenen Pflanzenteilen vorkommen. Seit vielen Hunderten von Jahren werden diese Düfte zum Heilen, für religiöse Zeremonien, zur Körperpflege und für viele andere Dinge verwendet.Einige Tropfen ätherisches Öl in der Duftlampe oder im Badewasser sind ganz toll.
Ätherische Öle sind stark riechende und leicht flüchtende und flüssige Inhaltsstoffe!
Sie enthalten die Inhaltsstoffe von Pflanzen und werden aus Wurzel, Blättern, Blüten, Stängel, Rinden, Samenfrüchten gewonnen.
Dabei handelt es sich um hochprozentige Konzentrate, die fast nie unverdünnt werden dürfen. Sie können Hautreizungen und Verätzungen hervorrufen.
Eukalyptusöl wirkt antiviral z.B. Erkältungen zum Inhalieren. Geben Sie ein paar Tropfen in eine Duftlampe und lassen Sie den wohltuenden Duft in dem Raum verströmen.
Es kann auch für den Saunaaufguss verwendet werden.
Die Gewinnung der ätherischen Öle:
Die Wasserdampfdestillation ist die häufigste Herstellungsmethode, qualitativ guter Öle.
Die Pflanzenteile kommen auf ein Gitter unter dem sich ein heizbarer Wasserbehälter befindet. Der aufsteigende Wasserdampf löst die ätherischen Öle aus der Pflanze und nimmt sie mit nach oben. Nach der Kondensation in einer Kühlschlange kann man das Öl vom Wasser trennen.
Bei der Enfleurage werden Blüten mehrmals hintereinander mit der Hand auf eine Fettgrundlage gelegt. Die Fettgrundlage ist meist Schweinefett, Rindertalg oder Paraffin. Das Fett zieht das ätherische Öl heraus. Durch die anschließende Versetzung mit Alkohol kann man die Öle aus dem Fett extrahieren.
Die Extraktion: dabei wird Pflanzengut was zur Destillation oder zur Pressung nicht geeignet ist verwendet. Vor allem Harze, Balsame aber auch Blütenköpfe. Die Pflanzenteile werden in Tanks von einem geeigneten Lösungsmittel umspült. In den meisten Fällen wird Alkohol verwendet. Anschließend wird das Lösungsmittel abdestilliert – es bleibt eine pastöse Masse aus ölhaltigen Pflanzenwachsen zurück.